| Durch klicken auf die Grafik sehen Sie die Äpfel der Jahre 2001 bis 2010 |
| Schirmherrschaft: Prof. Dr. h.c. Loki Schmidt |
| Apfel
des Jahres 2010: |
Kennen Sie den "Finkenwerder Herbstprinz"? Oder den "Ruhm von Kirchwerder"? Wohl kaum. Denn wie fast alle einheimischen Apfelsorten sind die beiden Altstars der norddeutschen Kulturlandschaft beinahe in Vergessenheit geraten. Selbst im Alten Land, einem der größten Obstanbaugebiete Europas, bestimmt der europäische Standardapfel die Szene.Immer mehr wirtschaftlich gut verwertbare Apfelsorten mit niedrigen Stämmen werden angebaut. Und rein ökonomisch hat das seine Gründe. Doch die Massenproduktion hat auch negative Folgen - für Verbraucher und Erzeuger, für Geschmack, Gesundheit und Umwelt. Obstbauern im Alten Land wundern sich, dass ihre Nachbarn in Hamburg schon mehr importierte als einheimische Äpfel essen. Die Konsumenten klagen immer öfter über fade schmeckende neue Züchtungen. Alte Sorten und die früher charakteristischen Hochstämme fallen dem Euro-Apfel zum Opfer - die Landschaft verliert an Reiz. Und: Mit der agroindustriellen Monostruktur steigt die Pestizidbelastung, was sowohl für Verbraucher als auch für Gewässer problematisch ist. Um einheimische Obstsorten wieder in den Mittelpunkt
des Interesses zu rücken, initiierten der BUND-Landesverband Hamburg
und das UmweltHaus am Schüberg die Norddeutschen Apfeltage. Veranstaltungsort ist das Dorfgemeinschaftshaus in Ammersbek/Hoisbüttel am nördlichen
Hamburger Stadtrand. Im Jahr 2001 war mit den erfolgreichen Hamburger Apfeltagen
der Grundstein für die Veranstaltung gelegt worden, die 2010 jetzt
zum
"Äpfel haben für mich etwas Paradiesisches, obwohl sie entgegen landläufiger Meinung in der biblischen Paradieseserzählung nicht erwähnt werden. Äpfel erinnern mich an Kindheit, an Herbst und Ernte, an den Duft der Früchte im Apfelkeller. Sie stehen für die Fülle des Lebens, für Gottes Schöpfung, die uns Menschen anvertraut ist. Diese Vielfalt gilt es zu bewahren. Darauf weisen uns die Norddeutschen Apfeltage hin, mit Informationen und Diskussionen, mit gemeinsamen Aktionen und mit spielerischen Angeboten. Ich wünsche den diesjährigen Norddeutschen Apfeltagen gutes Gelingen und viele Menschen, junge und alte, die sich einladen lassen zur Mitfreude über diese Fülle und zur Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung."
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WANN |
WAS |
WO |
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| Donnerstagg, 16. September 2010 |
Kochworkshop: Äpfel gesund zubereiten! Eltern kochen mit Kindern! 16-20 Uhr |
Schulzentrum Am Heimgarten Reesenbüttler Redder 4 - 10 Ahrensburg |
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Sonnabend, 18. September 2010 |
Apfelfest |
Ammersbek/Hoisbüttel |
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Sonntag, 19. September 2010 |
Apfelfest 11 - 18 Uhr |
Ammersbek/Hoisbüttel |
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