Durch klicken auf die Grafik sehen Sie die Äpfel der Jahre 2001 bis 2010

Schirmherrschaft

In Gedenken an Loki Schmidt und ihre langjährige Unterstützung.
 

Apfel des Jahres 2011:
Martini


Herzlich Willkommen auf den Seiten der Norddeutschen Apfeltage!

Die Norddeutschen Apfeltage fanden vom
23.-25.09.2011 im Botanischen Garten der Universität Hamburg in Klein Flottbek statt.

Bei strahlendem Spätsommerwetter kamen zum Apfelfest am Sonnabend und Sonntag knapp 13.000 Besucher auf das Freigelände und in das große Schaugewächshaus, um die Vielfalt der präsentierten 220 Apfel- und 75 Birnensorten zu bestaunen. Neben der Apfelausstellung zeigten Gäste aus Dänemark, den Niederlanden und Bayern lokale Apfel- und Birnenraritäten.
Die anwesenden Pomologen (Obstkundler) antworteten auf die vielen Fragen der Besucher zur Sortenwahl, zur Baumpflanzung, zur Pflege und zu möglichen Verträglichkeiten alter Apfel- und Birnensorten.
Besonders nachgefragt wurde das Angebot, von den Besuchern mitgebrachte Sorten bestimmen zu lassen: 693 Apfel- und 54 Birnensorten wurden erfolgreich erkannt.

Die am Freitag vorangegangene Tagung zum „Lebensraum Obstwiese“ war mit 50 Teilnehmern gut besucht. Die Vorträge sind demnächst unter Fachtagung abrufbar.

Der anschließende Workshop „Einführung in die Sortenbestimmung von Äpfeln und Birnen“ zeigte, dass die Teilnehmer viel Ausdauer besaßen: 6 Stunden dauerte dieser Workshop an der schon aufgebauten großen Sortenausstellung.

 

Fotos vom Apfelfest 2011 können Sie bald hier sehen!

 


 

Grußwort von Loki Schmidt

"Ich habe mich gefragt, warum wir eigentlich die Norddeutschen Apfeltage feiern, wenn wir in unseren Gärten doch auch Kirschbäume, Birnen- und Pflaumenbäume finden? Ist es vielleicht gerade der Apfel, der uns als erstes in den Sinn kommt, weil wir ihn schon aus unseren Kindheitserinnerungen kennen?
Unter dem Apfelbaum liegen und zwischen den Zweigen hindurch die Wolken beobachten, in den Apfel beißen, mal sauer, mal süß, mal leuchtend grün, dann wieder feuerrot. Apfelmus auf Pfannkuchen und Apfelkuchen mit Sahne im Sommer, danach wieder die heißen Bratäpfel im Winter. Er ist einfach überall der Apfel, alle Generationen kennen ihn. Während heute auch Mangos und Kiwis den Markt erobert haben, bleibt der Apfel doch immer der bekannteste unter den Früchten, der Allgegenwärtige sogar. Von dem ersten Apfel in der Brottasche für den Weg zum Kindergarten bis zum eigenen gepflanzten Apfelbaum im Garten ist er immer dabei und selbstverständlich geworden. Gerade aber was Selbstverständlich erscheint, darf nicht aus dem Blickwinkel geraten und deshalb meine ich, muss unser Apfel mit seinem alltäglichen Dasein in den Mittelpunkt gerückt und in seiner Vielfalt unterstützt werden, damit noch viele Generationen die unterschiedlichsten Sorten probieren können und immer einen Platz unter dem Apfelbaum finden können."

 


Norddeutsche Apfeltage 2011: So kommen Sie zu Fuß, mit dem Rad oder PKW hin. Bitte hier klicken!



Mit dem HVV kommen Sie wie folgt zu den Apfeltagen 2011
im Botanischen Garten Hamburg Klein-Flottbek:

Mit dem HVV zu uns

 


 

Alte Sorten - neu entdecken!

Kennen Sie den "Finkenwerder Herbstprinz"? Oder den "Ruhm von Kirchwerder"? Wohl kaum. Denn wie fast alle einheimischen Apfelsorten sind die beiden Altstars der norddeutschen Kulturlandschaft beinahe in Vergessenheit geraten. Selbst im Alten Land, einem der größten Obstanbaugebiete Europas, bestimmt der europäische Standardapfel die Szene.

Immer mehr wirtschaftlich gut verwertbare Apfelsorten mit niedrigen Stämmen werden angebaut. Und rein ökonomisch hat das seine Gründe. Doch die Massenproduktion hat auch negative Folgen - für Verbraucher und Erzeuger, für Geschmack, Gesundheit und Umwelt. Obstbauern im Alten Land wundern sich, dass ihre Nachbarn in Hamburg schon mehr importierte als einheimische Äpfel essen. Die Konsumenten klagen immer öfter über fade schmeckende neue Züchtungen. Alte Sorten und die früher charakteristischen Hochstämme fallen dem Euro-Apfel zum Opfer - die Landschaft verliert an Reiz. Und: Mit der agroindustriellen Monostruktur steigt die Pestizidbelastung, was sowohl für Verbraucher als auch für Gewässer problematisch ist.

Um einheimische Obstsorten wieder in den Mittelpunkt des Interesses zu rücken, initiierten der BUND-Landesverband Hamburg und das UmweltHaus am Schüberg die Norddeutschen Apfeltage. Veranstaltungsort ist 2011 der Botanische Garten in Hamburg Klein-Flottbek. Im Jahr 2001 war mit den erfolgreichen Hamburger Apfeltagen der Grundstein für die Veranstaltung gelegt worden, die 2011 zum 10. Mal stattfindet.

 

WANN
WAS
WO
   
     
Freitag,
28. September 2012
Tagung/Workshop
Ammersbek/Hoisbüttel
     
Sonnabend,
29. September 2012

Apfelfest
11-18 Uhr

Ammersbek/Hoisbüttel

Sonntag,
30. September 2012
Apfelfest
11-18 Uhr

Ammersbek/Hoisbüttel